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Mein Weg zu den Leuchtturmbildern

Der Leuchtturm als Richtungsweiser, als Etappenziel zur Navigationshilfe. Als Zeichen der Heimat, als Ziel der Reise. Lichtspiele, Durchblicke und Farbenfülle. Eindrücke die ich auf die Leinwand bringen muß!
Das Leben an der Küste, die Zeit am Strand, im Watt, die Fahrten von Hafen zu Hafen lassen es schon erkennen. Ja, aufgewachsen bin ich in meiner Geburtsstadt Cuxhaven. Am, im und auf dem Wasser habe ich meine Zeit verbracht. Ich bin fast immer am Strand gewesen, bin ständig im Watt spazieren gegangen barfuß von Priel zu Priel. An der Steinkante zum Fahrwasser habe ich sehr oft vorbeifahrenden Segelschiffen, großen Dampfern und Kreuzfahrtschiffen auf ihren Reisen von oder zu anderen Kontinenten zu gewunken. Die Sonne genossen und dabei Freunde und Bekannte getroffen. Bei Ebbe sind wir nach Neuwerk rübergelaufen. Und durch nicht nur einen Urlaub auf der "Liebesinsel" entstand mein erstes Werk "der Neuwerker Leuchtturm".  Seitdem befindet es sich in Privatbesitz.
Selbst das Absegeln der Küste brachte mir viel Inspiration. Zum Beispiel eine Fahrt im Sommer 1994 mit meiner Freundin Dreo zur Insel Rügen. Am "Kap Arkona" schien die Sonne so herrlich durch das Geländer des großen aber jüngeren runden Leuchtturms, sodass ich auch diesen Eindruck in Öl auf die Leinwand bringen mußte.

Zurück zum Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer:
An manchen Tagen ist man fast allein im Watt, trifft kaum einen Menschen, ist der Natur ganz nah, dem Wetter vollkommen ausgesetzt, ob nun plötzlich Seenebel aufkommt oder ein Sandsturm einem das Atmen erschwert.
Bei Stille aber kündigen  kreischende Möwen die heimkehrende Krabbenkutter an. Dabei graben sich ganz schnell die kleinen Krebse in den Meeresboden und hoffen sie werden nicht entdeckt und man laufe schnell vorbei. Während die Wattwürmer den Meeresboden schneckenförmig wie dünne Spaghetti auftürmen, spiegelt sich die Sonne in den Pfützen in dem von Wellen und Gezeiten geprägtem Watt.
Von Cuxhaven aus segelnder Weise nach Brunsbüttel führte mich ein Sommertörn 1996 durch den NOK (Nord-Ostsee-Kanal) in die Ostsee.  Das Segeln dort brachte mir viel Spaß. Ankern und Baden am Strand zum Abrunden eines Segeltages. Die Begegnung mit dem malerischen "Leuchtturm Falshöft" beeindruckte mich nachhaltig,  nachdem wir Kappeln an der Schlei angesteuert, und die dortigen Untiefen zur Abwechslung mal mit dem Kiel ausgelotet hatten.
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